Verbrauchsausweis erstellen
- Gebäudedaten
- Verbrauchsdaten
- Ergänzende Angaben & Fotos
- Adressdaten
- Vorschau
Gebäudedaten
- Anlass für die Ausstellung
- Anzahl der Wohnungen
- Gesamte Wohnfläche (m²)
- Baujahr des Gebäudes
- Anbausituation
- Mischgebäude (Wohnen + Gewerbe)
- E-Mail-Adresse
Gebäudetyp ergibt sich aus der Anzahl der Wohnungen.
Nur für deinen Ausweis und notwendige Rückfragen.
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Verbrauchsausweis erstellen: alles, was du zum Formular wissen musst
Das Formular oben fragt in fünf Schritten ab, was in einen Verbrauchsausweis gehört: Gebäudedaten, Verbrauchsdaten, ergänzende Angaben und Fotos, Adressdaten, Prüfung. Wer seine drei Jahresabrechnungen vor sich liegen hat, ist meist in wenigen Minuten durch. Zwischenstände speichert EnergieausweisApp automatisch im Browser.
Darunter erklärt EnergieausweisApp alles Wichtige noch einmal ausführlich — auch das, was auf Start- und Preisseite steht. Wer direkt aus der Suche hier landet, soll nichts nachschlagen müssen: Voraussetzungen, Sonderfälle, der Weg bis zum fertigen Ausweis, Kosten, Dauer, Folgen. Die Abschnitte sind so geschnitten, dass du zu deiner Frage springen kannst. Bleibt etwas offen: frag im Chat, wir finden gemeinsam eine Lösung.
Bevor du loslegst: Unterlagen und Voraussetzungen
Welche Unterlagen brauche ich für den Verbrauchsausweis?
Grundlage sind drei aufeinanderfolgende Abrechnungszeiträume von je zwölf Monaten (§ 82 Abs. 1 GModG, früher GEG); der jüngste darf beim Ausstellen nicht länger als 18 Monate zurückliegen. In der Praxis sind das drei Heizkostenabrechnungen der Hausverwaltung oder drei Jahresrechnungen des Energieversorgers — eine Kombination aus beidem ist zulässig.
Schritt 2 fragt der Reihe nach: Abrechnungszeitraum von Startmonat bis Endmonat, erstes Abrechnungsjahr, Energieträger, Einheit, dann die drei Verbrauchswerte. Die Einheit übernimmst du, wie sie auf der Abrechnung steht — Liter Heizöl, Kubikmeter Erdgas, Kilowattstunden. Umrechnen musst du nichts; das erledigt EnergieausweisApp, ebenso die vorgeschriebene Witterungsbereinigung (§ 82 GModG), damit ein milder Winter dein Haus nicht besser aussehen lässt, als es ist.
Für welche Gebäude ist der Verbrauchsausweis zulässig?
Bei bestehenden Wohngebäuden hast du grundsätzlich die freie Wahl zwischen Verbrauchs- und Bedarfsausweis (§ 80 Abs. 3 GModG, früher GEG). Zwingend ist der Bedarfsausweis nur, wenn drei Bedingungen gleichzeitig zutreffen:
- Das Wohngebäude hat weniger als fünf Wohnungen.
- Der Bauantrag wurde vor dem 1. November 1977 gestellt.
- Das Gebäude wurde seither nicht auf den Stand der Wärmeschutzverordnung von 1977 gebracht.
Fällt auch nur eine davon weg, ist der Verbrauchsausweis zulässig: Baujahr 1980 heißt freie Wahl, fünf oder mehr Wohnungen ebenfalls, ein gedämmter Altbau von 1965 auf dem Standard von 1977 genauso. Deshalb fragt EnergieausweisApp in Schritt 1 nach Baujahr und Wohnungszahl — läuft es auf einen Bedarfsausweis hinaus, sagt das Formular es sofort.
Zum 1. Januar 2027 wird der Energieausweis-Teil des Gebäudemodernisierungsgesetzes (GModG, seit 29. Juli 2026 der neue Name des GEG) neu gefasst; die 1977-Regel ist im neuen Text ersatzlos gestrichen. Bis zum 31. Dezember 2026 gilt sie unverändert so, wie sie hier steht.
Warum der Verbrauch des ganzen Gebäudes und nicht nur meiner Wohnung?
Der Energieausweis gilt dem Gebäude, nicht einer einzelnen Wohnung: der Kennwert setzt den Gesamtverbrauch ins Verhältnis zur gesamten Wohnfläche. Für eine Eigentumswohnung brauchst du deshalb die Gesamtabrechnung der Hausverwaltung, nicht deine Einzelabrechnung — der Gesamtverbrauch steht dort meist schon drin. Auch „Anzahl der Wohnungen" und „Gesamte Wohnfläche" meinen bei EnergieausweisApp das ganze Haus.
Was mache ich, wenn eine Abrechnung fehlt oder der Zeitraum krumm ist?
Krumme Zeiträume sind der Normalfall. Das Formular rechnet in vollen Monaten: Läuft deine Abrechnung vom 15. März bis zum 14. März, wählst du „März – Februar" und als erstes Abrechnungsjahr das Jahr des Beginns. Die paar Tage Versatz ändern am Kennwert nichts, weil die Witterungsbereinigung mit Monats-Klimafaktoren arbeitet. Deutlich kürzere Zeiträume — etwa neun Monate nach einem Einzug — bitte nicht runden, sondern kurz mit uns klären.
Fehlt eine der drei Abrechnungen ganz, fehlt die Grundlage. Fordere sie bei Versorger oder Hausverwaltung nach — dazu bist du als Eigentümer berechtigt. Bleibt sie unauffindbar, kommt nur der Bedarfsausweis in Frage; melde dich dann bei uns, wir klären den Weg gemeinsam. Deine Eingaben bleiben so oder so gespeichert.
Ich habe keinen Zähler, nur Öl-Lieferungen — was trage ich ein?
Bei Heizöl, Pellets oder Flüssiggas zählt nicht, was geliefert, sondern was verbraucht wurde: Lieferungen plus Tankinhalt am Anfang minus Tankinhalt am Ende. Wer Lieferscheine und zwei Tankstände hat, kann den Wert selbst bilden — wichtig ist nur, dass alle drei Zeiträume nach derselben Logik gerechnet werden. Bist du unsicher, schreib uns die Mengen im Chat, wir rechnen es gemeinsam durch.
Geht das mit meinem Haus? Die häufigen Sonderfälle
Mehrfamilienhaus oder Eigentumswohnung — geht beides?
Ja. Ab fünf Wohnungen ist der Verbrauchsausweis ohnehin immer zulässig, unabhängig vom Baujahr; gibt es zwei Heizungsanlagen im Haus, erfasst du in Schritt 2 eine zweite mit eigenem Energieträger. Für eine einzelne Eigentumswohnung wird der Ausweis des ganzen Gebäudes ausgestellt — das ist die gesetzliche Systematik und kein Umweg; er darf für Verkauf oder Vermietung deiner Wohnung verwendet werden.
Mein Gebäude wird gemischt genutzt — Wohnen und Gewerbe.
Dafür gibt es in Schritt 1 das Feld „Mischgebäude (Wohnen + Gewerbe)". Solange der Wohnanteil überwiegt und die Gewerbeeinheit mitgeheizt wird, bleibt es ein Wohngebäude, und der Verbrauchsausweis passt: Gesamtwohnfläche eintragen, Haken setzen. Überwiegt der gewerbliche Teil oder wird er getrennt versorgt, wird daraus ein Nichtwohngebäude — schreib uns dann vorher kurz, wie das Haus aufgeteilt ist.
Im Abrechnungszeitraum stand etwas leer — ist das ein Problem?
Meistens nicht. Relevant wird Leerstand ab rund zehn Prozent der Fläche mal Zeit; kleinere Lücken brauchst du nicht zu erfassen, ein normaler Mieterwechsel ist unkritisch. Trag sonst je Zeitraum Beginn, Ende und die leerstehende Fläche ein.
Lag der Leerstand über 30 Prozent des Erfassungszeitraums, ist der gemessene Verbrauch nicht mehr repräsentativ — dann ist der Bedarfsausweis der ehrlichere Weg, und das Formular weist an der Stelle darauf hin.
Neubau oder Haus ohne drei Jahre Verbrauch — was dann?
Ein Verbrauchsausweis braucht 36 Monate echten Verbrauch. Bei einem Neubau oder nach einer Kernsanierung gibt es die nicht; dort ist der Bedarfsausweis vorgesehen, der aus den Gebäudedaten rechnet. Dasselbe gilt nach einer wesentlichen Modernisierung mit energetischer Berechnung (§ 36 GModG, früher § 48 GEG).
Frisch gekauft? Abrechnungen aus der Zeit des Voreigentümers zählen mit — der Verbrauch gehört zum Gebäude, nicht zur Person.
Wärmepumpe, Fernwärme, Holz oder Nachtstrom — ist das abgedeckt?
Ja. Zur Auswahl stehen Heizöl, Bioöl, Erdgas, Biogas, Flüssiggas, Stein- und Braunkohle, Brennholz, Holzpellets, Holzhackschnitzel, Nah- und Fernwärme (aus Kraft-Wärme-Kopplung oder aus Heizwerken), Strom sowie Nachtstrom. Eine Wärmepumpe erfasst du über Strom, eine Nachtspeicherheizung über Nachtstrom.
Wird das Warmwasser getrennt erzeugt, gibst du dafür einen eigenen Energieträger und eigene Werte an. Bist du dir nicht sicher, gibt es dafür einen eigenen Eintrag in der Liste — wir klären das mit dir, statt zu raten.
Denkmal, Ferienhaus, sehr kleines Gebäude — brauche ich überhaupt einen Ausweis?
Nicht in jedem Fall. Für Baudenkmäler verlangt das Gesetz beim Verkauf oder bei der Vermietung keinen Energieausweis (§ 79 GModG, früher GEG). Ausgenommen sind ebenso kleine Gebäude mit höchstens 50 Quadratmetern Nutzfläche sowie Ferien- und Wochenendhäuser, die jährlich weniger als vier Monate genutzt werden (§ 2 GModG). Ausgenommen heißt nicht verboten: freiwillig kannst du den Ausweis jederzeit erstellen lassen.
Der Weg vom Formular bis zum fertigen Ausweis
Schritt 1 — was wird bei den Gebäudedaten gefragt?
Anlass für die Ausstellung (Verkauf, Vermietung, Modernisierung oder Sonstiges), Anzahl der Wohnungen, gesamte Wohnfläche, Baujahr, Anbausituation (freistehend, Reihen- oder Doppelhaus) und die Frage nach gemischter Nutzung. Dazu deine E-Mail-Adresse — nur für deinen Ausweis und notwendige Rückfragen. Den Gebäudetyp musst du nicht selbst bestimmen, er ergibt sich aus der Anzahl der Wohnungen.
Schritt 2 — wie trage ich die Verbrauchsdaten ein?
Zuerst Abrechnungszeitraum und erstes Abrechnungsjahr; daraus ergeben sich die drei Perioden automatisch. Dann Energieträger, Einheit und die drei Verbrauchswerte, danach die Warmwasserbereitung, bei Bedarf eine zweite Heizungsanlage und die Leerstandsangaben.
Das ist der Schritt, an dem die meisten kurz aufstehen und die Abrechnungen holen. Kein Problem: EnergieausweisApp behält den Stand, du kommst an dieselbe Stelle zurück. Ist eine Zahl unklar, frag im Chat, bevor du rätst.
Schritt 3 — welche ergänzenden Angaben und Fotos sind nötig?
Hier geht es um alles, was das Bild vom Gebäude vervollständigt: Sanierungs- und Dämmungsdetails (Jahr des Fenster- oder Heizungstauschs, gedämmte Bauteile mit Dämmstärke), Lüftungsart, erneuerbare Energien wie Solarthermie oder Wärmepumpe, eine eventuelle Klimaanlage — und Fotos, mindestens die Außenansicht. Vieles davon ist optional; was du nicht weißt, lässt du weg. Nur beim Bild der Außenansicht lohnt Sorgfalt: es erscheint auf dem fertigen Ausweis.
Schritt 4 — wofür braucht ihr meine Adresse?
Die Anschrift des Gebäudes — Straße, Hausnummer, Postleitzahl, Ort — steht auf dem Energieausweis selbst; ohne sie gäbe es kein gültiges Dokument. Dazu dein Name für die Rechnung und optional eine Telefonnummer, falls beim Ausstellen eine Rückfrage auftaucht. Angerufen wirst du nur, wenn es wirklich etwas zu klären gibt.
Schritt 5 — was passiert beim Prüfen?
EnergieausweisApp rechnet deine Angaben in derselben DIN-genormten Software durch, die auch den fertigen Ausweis erzeugt, und zeigt dir das Ergebnis — Kennwert und Effizienzklasse inklusive. Das dauert rund 20 Sekunden. Erst wenn du diese Vorschau bestätigst, geht es zur Kasse; vorher wird nichts ausgelöst und nichts abgebucht. Passt etwas nicht, springst du zurück und änderst die Angabe.
Was passiert nach dem Absenden und der Zahlung?
Bezahlt wird bei EnergieausweisApp über den Zahlungsdienstleister Stripe — PayPal, Klarna, Mastercard, Visa oder SEPA-Lastschrift. Direkt nach der Zahlung kommt dein PDF per E-Mail, die Rechnung automatisch dazu. Anschließend wird der Ausweis von einer nach § 88 GModG ausstellungsberechtigten Person ausgestellt und beim Deutschen Institut für Bautechnik registriert; mit der Registriernummer kommt er erneut per E-Mail.
Stimmt eine Angabe nicht, melde dich einfach: vor Erstellung und Zustellung lässt sich die Bestellung stornieren, danach nicht mehr — dann ist die Leistung erbracht. Die verbindlichen Regelungen stehen in unseren AGB.
Kosten, Dauer und Gültigkeit
Was kostet der Verbrauchsausweis, und was ist enthalten?
Der Verbrauchsausweis kostet bei EnergieausweisApp 49,90 € inklusive Mehrwertsteuer. Enthalten sind die Ausstellung durch eine nach § 88 GModG ausstellungsberechtigte Person, die amtliche Registriernummer des Deutschen Instituts für Bautechnik (DIBt), das PDF per E-Mail und die Rechnung. Ohne diese Registriernummer ist ein Energieausweis für Verkauf und Vermietung nicht verwendbar — bei uns kostet sie keinen Aufpreis.
Freiwillig dazu buchbar sind im Checkout die Express-Ausstellung (19,90 €) und ein gedrucktes Exemplar per Post (10,00 €). Sonst entstehen keine Folgekosten: kein Abo, keine Extragebühr für die Registrierung, keine Nachberechnung. Die Angaben zu Gebäude und Verbrauch verantwortest du als Eigentümer; lässt sich kein gültiger Ausweis erstellen, erstatten wir den Betrag — abzüglich DIBt-Registrierungsgebühren und Gebühren des Zahlungsdienstleisters.
Wie lange dauert es, bis ich den Ausweis habe?
Drei Zeiten, die gern durcheinandergeraten: Das Ausfüllen dauert mit vorliegenden Abrechnungen etwa fünf Minuten, die Vorschau rechnet rund 20 Sekunden, und der fertige, registrierte Ausweis ist innerhalb von ein bis zwei Werktagen bei dir — oft schon am selben Tag. Mit der Express-Ausstellung wird er noch am selben Werktag ausgestellt, wenn deine Bestellung bis 20 Uhr eingeht. Ein Vor-Ort-Termin ist nie nötig.
Wie lange ist der Energieausweis gültig?
Zehn Jahre ab Ausstellungsdatum (§ 79 GModG, früher GEG) — bei EnergieausweisApp wie überall sonst. Danach braucht das Gebäude einen neuen Ausweis, sobald es wieder verkauft oder neu vermietet wird. Ein noch gültiger Ausweis muss nicht ersetzt werden, auch nicht bei einem Eigentümerwechsel; er wird weitergereicht.
Wofür du den Ausweis brauchst
Wann muss ich den Energieausweis vorlegen und übergeben?
Wer verkauft oder neu vermietet, muss den Energieausweis spätestens bei der Besichtigung unaufgefordert vorlegen und ihn nach Vertragsschluss unverzüglich an Käufer oder neue Mieter übergeben (§ 80 Abs. 4 GModG, früher GEG). Original oder Kopie genügen beide, ein PDF reicht also.
Eine Besonderheit betrifft Käufer von Ein- und Zweifamilienhäusern: Wird ihnen ein kostenloses Beratungsgespräch zum Energieausweis angeboten, sollen sie es führen — diese Pflicht trifft den Käufer, nicht den Verkäufer, und entfällt ohne solches Angebot. Teil unserer Leistung ist das Gespräch nicht; EnergieausweisApp stellt den Ausweis aus.
Welche Angaben muss die Immobilienanzeige enthalten?
Schon in die Anzeige gehören die Kennwerte (§ 87 GModG): Art des Ausweises, Endenergiekennwert, wesentlicher Energieträger der Heizung, Baujahr und die Effizienzklasse auf der Skala A+ bis H. Sie stehen alle auf dem Ausweis von EnergieausweisApp — direkt aus dem PDF übernehmbar. Das gilt für Portale wie für Zeitungsanzeigen, bei Verkauf und Vermietung gleichermaßen.
Was passiert, wenn der Energieausweis fehlt?
Fehlende oder falsche Pflichtangaben sind eine Ordnungswidrigkeit und können ein Bußgeld nach sich ziehen. In der Praxis merkt man das Fehlen aber früher und harmloser: viele Portale schalten eine Anzeige ohne die Pflichtfelder gar nicht erst frei, und Kaufinteressenten fragen ohnehin danach.
Grund zur Aufregung ist das nicht: Der Ausweis von EnergieausweisApp ist in ein bis zwei Werktagen da, im Express noch am selben Tag — der Vorlauf reicht meist bequem, auch wenn der Besichtigungstermin schon steht.