JavaScript muss aktiviert werden, um die App zu verwenden. Was du dir vorher zurechtlegst — Checkliste für den Verbrauchsausweis

So läuft es ab · Stand 05.09.2026

Was du dir vorher zurechtlegst

Drei Heizkostenabrechnungen, die Wohnfläche des ganzen Hauses, das Baujahr und die Postleitzahl — mehr brauchst du nicht. Nichts davon musst du beim Amt holen, nichts messen lassen, nichts hochladen. Die meisten brauchen am längsten, um die Abrechnungen im Ordner zu finden; das Eintippen selbst dauert ein paar Minuten. Und wenn du erst suchen musst: Das Formular wartet auf dich, dein Stand bleibt erhalten.

Die Checkliste

Eine Person breitet drei Abrechnungen auf dem Tisch aus und hält die dritte hoch.Eine Person breitet drei Abrechnungen auf dem Tisch aus und hält die dritte hoch.
  • Drei Jahresabrechnungen für Heizung und Warmwasser

    Direkt hintereinander, zum Beispiel 2023, 2024 und 2025 — ohne ein Jahr dazwischen, das fehlt.

    Das sind die Papiere vom Gasversorger, vom Heizöl-Lieferanten oder von der Hausverwaltung. Die Zeiträume müssen nicht am 1. Januar beginnen; viele Versorger rechnen von Mai bis April oder von Oktober bis September ab. Wichtig ist nur, dass die nächste Abrechnung da anfängt, wo die vorige aufhört, und dass die neueste nicht deutlich älter als ein Jahr ist. Praktisch heißt das: die drei zuletzt abgerechneten Jahre.

  • Der Monat, mit dem die älteste Abrechnung beginnt

    Das Formular fragt nach dem Anfang des ersten der drei Zeiträume.

    Er steht auf der Abrechnung neben dem Verbrauch, zum Beispiel „01.05.2023 bis 30.04.2024". Du wählst im Formular „Mai-April" und als erstes Abrechnungsjahr 2023 — die beiden folgenden Jahre ergeben sich daraus von allein.

  • Womit geheizt wird und in welcher Einheit die Zahl steht

    Erdgas und Fernwärme in Kilowattstunden, Heizöl in Litern, Wärmepumpe oder Nachtspeicher in kWh Strom.

    Du wählst im Formular aus, womit geheizt wird, und trägst die Zahl so ein, wie sie auf dem Papier steht. Wir rechnen nichts um, und das musst du auch nicht. Steht auf der Gasabrechnung kWh und Kubikmeter, nimm die kWh.

  • Die Wohnfläche des ganzen Hauses

    Nicht die deiner Wohnung und nicht die aus dem Mietvertrag, sondern alle Wohnungen zusammen.

    Bei einem Einfamilienhaus ist das einfach die Wohnfläche des Hauses. Bei einem Mehrfamilienhaus steht die Gesamtfläche meist oben auf der Heizkostenabrechnung der Hausverwaltung („Gesamtwohnfläche" oder „beheizte Fläche") oder in der Teilungserklärung. Die Zahl aus dem Mietvertrag oder vom Makler gilt meist für eine Wohnung — lieber nachfragen als raten.

  • Das Baujahr und die Anzahl der Wohnungen

    Das Baujahr steht im Kaufvertrag, im Grundbuchauszug oder in der Bauakte.

    Wenn du es nur ungefähr weißt, reicht das meistens: Das Jahr entscheidet vor allem darüber, ob der Verbrauchsausweis für dein Haus erlaubt ist. Bei einem Anbau zählt das ursprüngliche Haus. Aus der Anzahl der Wohnungen ergibt sich der Gebäudetyp von allein.

  • Die Postleitzahl des Gebäudes

    Weil das Wetter in deiner Region in die Rechnung eingeht.

    Ein Haus in den Bergen darf mehr verbrauchen als eines am Rhein, ohne schlechter dazustehen. Dafür brauchen wir den Standort — die vollständige Adresse fragen wir im vierten Schritt, weil sie auf dem Ausweis steht.

  • Leerstand, falls es welchen gab

    Stand eine Wohnung oder das Haus in den drei Jahren länger leer, sag uns welche Fläche und wie viele Monate.

    Ein leeres Haus verbraucht weniger, als es müsste — der Leerstand wird herausgerechnet, und die Zahl auf dem Ausweis wird dadurch fairer. Wenn immer jemand drin gewohnt hat, lässt du das Feld einfach leer.

Wo du das findest

  • Du wohnst in einem Mehrfamilienhaus: in der jährlichen Heizkostenabrechnung der Hausverwaltung. Auf der ersten Seite steht meist der Gesamtverbrauch des Hauses — eine große Zahl, oft „Verbrauch gesamt" — und darunter dein Anteil. Wir brauchen die große Zahl für das ganze Haus, nicht deinen Anteil.
  • Du heizt mit Erdgas oder Fernwärme: auf der Jahresrechnung deines Versorgers. Die Zahl heißt dort „Verbrauch" und steht in kWh, meist neben dem Abrechnungszeitraum.
  • Du heizt mit Heizöl: auf den Lieferscheinen oder Rechnungen des Öl-Lieferanten, in Litern. Wenn du jedes Jahr ungefähr gleich viel bestellst, nimm die Liefermengen der drei Jahre. War der Tank am Anfang oder Ende deutlich voller oder leerer, gib das mit an — wir rechnen es heraus.
  • Du heizt mit Wärmepumpe oder Nachtspeicher: auf der Stromabrechnung. Meist gibt es dafür einen eigenen Zähler („Heizstrom" oder „Wärmestrom"), dessen Verbrauch getrennt aufgeführt ist. Nimm nur diese Zahl, nicht den Haushaltsstrom.

Wenn etwas fehlt

Die Abrechnungen sind nicht griffbereit. Kein Problem. Was du schon eingetippt hast, bleibt auf deinem Gerät gespeichert; kommst du später auf demselben Handy oder Rechner zurück, steht alles noch da. Willst du auf einem anderen Gerät weitermachen, gib deine E-Mail-Adresse an — du bekommst einen Link, der dich genau dort weitermachen lässt.

Du findest eine Zahl nicht. Frag den Assistenten, direkt neben dem Formular. Er antwortet auch abends und am Wochenende und kennt die üblichen Abrechnungen. Oder du nimmst beim Bezahlen die Expertenhilfe dazu: Dann meldet sich ein Mensch per E-Mail und macht es mit dir zusammen fertig.

Es fehlt eine ganze Abrechnung. Dann geht der Verbrauchsausweis nicht — aber der Bedarfsausweis geht, ganz ohne Abrechnungen. Deine Angaben zum Haus übernehmen wir.

Wie die fünf Schritte im Formular aussehen, zeigt dir die Seite Das Formular Schritt für Schritt, mit einem Bild je Schritt.

Wenn dir bei einem Feld etwas unklar ist, kannst du jederzeit den Assistenten fragen — er sieht, in welchem Schritt du gerade bist.

Fragen dazu? Der Assistent kennt jede Seite hier und den Schritt, an dem du gerade bist.

Fünf Minuten am Formular, erst sehen, dann zahlen

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