Effizienzklasse A bis G: Tabelle, Kosten & Regeln 2026
Auf einen Blick
Wie finde ich die Effizienzklasse A bis G meines Hauses heraus und was muss ich 2026 beachten?
- Du findest deine Effizienzklasse auf deinem Energieausweis oder kannst sie vor der Bezahlung kostenlos mit einer Online-Vorschau anzeigen lassen.
- Du musst die Effizienzklasse nach § 87 GModG (vormals GEG) in jeder Verkaufs- oder Vermietungsanzeige angeben, ansonsten droht ein Bußgeld von bis zu 10.000 Euro.
- Die Skala ändert sich 2026/2027 auf eine EU-weite A-bis-G-Einteilung, bestehende Ausweise bleiben aber zehn Jahre lang gültig.
Rechtsgrundlage heute: Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG, vormals GEG). Die Regeln zum Energieausweis sind gleich geblieben.
Mini-Check: Brauche ich einen? 3 Fragen, 20 Sekunden
Du brauchst keinen. Die Pflicht greift erst, wenn du verkaufst oder neu vermietest.
Dein vorhandener Ausweis reicht, solange er gültig ist. Das Datum steht oben rechts auf Seite 1.
Wahrscheinlich keine Pflicht. Für Baudenkmäler und sehr kleine Gebäude gilt eine Ausnahme. Unsicher? Frag uns kurz im Chat (unten rechts).
Beim Neubau oder großen Umbau gehört der Ausweis zur Bauplanung. Das klärt in der Regel dein Planer.
Kein Stress: Solange du nicht verkaufst oder vermietest, besteht keine Pflicht. Wenn es so weit ist, reicht der Ausweis zur ersten Besichtigung.
Für Gewerbegebäude gelten eigene Regeln. Sprich uns an, wir sagen dir, was du brauchst.
Ja, du brauchst einen. Für die meisten bestehenden Wohnhäuser reicht der Verbrauchsausweis: in rund 5 Minuten ausgefüllt, 59,90 €, als PDF in 1–2 Werktagen.
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Inhalt dieses Artikels · 12 Abschnitte
- Kurz zusammengefasst
- Was ist die Energieeffizienzklasse bei Gebäuden?
- Alle Klassen im Überblick: Tabelle mit kWh-Schwellwerten
- Effizienzklasse und Heizkosten: Was die Klasse über dein Portemonnaie verrät
- Durchschnitt in Deutschland: Wo steht der Bestand?
- Effizienzklasse und Immobilienwert
- Pflichtangabe in der Immobilienanzeige (§ 87 GEG)
- Verbrauchsausweis vs. Bedarfsausweis: Dieselbe Klasse?
- Effizienzklasse bei Geräten vs. Gebäuden: Verwechslungsgefahr
- Neu ab 2026/2027: Die EU-weite A-bis-G-Skala (EPBD)
- Wie findest du deine Effizienzklasse heraus?
- Häufige Fragen
Kurz zusammengefasst
Die Effizienzklasse A bis G (aktuell in Deutschland: A+ bis H) zeigt, wie viel Endenergie ein Gebäude pro Quadratmeter und Jahr verbraucht. Die Klasse steht im Energieausweis, muss in jeder Immobilienanzeige angegeben werden und beeinflusst den Verkaufspreis erheblich. Ab 2026/2027 wird die EU eine einheitliche Skala von A bis G einführen, die das bisherige deutsche System ablöst.
Was ist die Energieeffizienzklasse bei Gebäuden?
Fast die Hälfte aller Eigentümer in Deutschland kennt die Effizienzklasse ihrer Immobilie nicht. Dabei ist sie einer der wichtigsten Kennwerte, wenn du ein Haus verkaufst, vermietest oder einfach wissen willst, wie es energetisch um dein Gebäude steht.
Die Energieeffizienzklasse ordnet ein Wohngebäude auf einer Buchstabenskala ein, von sehr sparsam bis sehr verschwenderisch. Grundlage ist der sogenannte Endenergiekennwert: die Energiemenge in Kilowattstunden, die pro Quadratmeter Gebäudenutzfläche und Jahr benötigt wird. Je niedriger dieser Wert, desto besser die Klasse.
Geregelt ist das in § 86 GEG in Verbindung mit Anlage 10 GEG. Die Schwellwerte sind gesetzlich festgelegt, kein Energieberater darf davon abweichen.
Im Energieausweis siehst du die Klasse als farbigen Buchstaben auf der bekannten Farbskala: Grün (A+, A, B) steht für hohe Effizienz, Gelb (C, D, E) für den Mittelbereich, Orange (F, G) für hohen Verbrauch und Rot (H) für die schlechteste Stufe.
Wichtig zu wissen: Die Berechnung bezieht sich auf die Gebäudenutzfläche (AN), nicht auf die Wohnfläche. Die Gebäudenutzfläche ist in der Regel etwa 1,2-mal so groß wie die Wohnfläche. Wer seinen Kennwert mit der Tabelle vergleicht, sollte das im Kopf behalten, sonst stimmen die Zahlen nicht. Mehr dazu findest du im Artikel zur Gebäudenutzfläche vs. Wohnfläche.
Du kannst dir deine Effizienzklasse übrigens schon vorab anzeigen lassen, bevor du einen Energieausweis bezahlst. Die kostenlose Vorschau bei EnergieausweisApp zeigt dir deinen Kennwert und die Klasse in wenigen Minuten.
Klasse A+: ≤ 30 kWh je m² und Jahr (Endenergie), typisch für Passivhaus oder sehr guter Neubau.
Klasse A: 30–50 kWh je m² und Jahr (Endenergie), typisch für Neubau-Standard.
Klasse B: 50–75 kWh je m² und Jahr (Endenergie), typisch für guter Neubau oder gut sanierter Bestand.
Klasse C: 75–100 kWh je m² und Jahr (Endenergie), typisch für sanierter Bestand.
Klasse D: 100–130 kWh je m² und Jahr (Endenergie), typisch für teilsanierter Bestand.
Klasse E: 130–160 kWh je m² und Jahr (Endenergie), typisch für unsanierter Bestand der 80er/90er.
Klasse F: 160–200 kWh je m² und Jahr (Endenergie), typisch für älterer Bestand.
Klasse G: 200–250 kWh je m² und Jahr (Endenergie), typisch für unsaniertes Haus aus Vorkriegszeit oder 50ern.
Klasse H: > 250 kWh je m² und Jahr (Endenergie), typisch für sehr hoher Energiebedarf.
Die Klasse steht auf Seite 1 deines Ausweises und gehört bei Verkauf oder Vermietung in die Anzeige.
Deine Klasse herausfinden: Verbrauchsausweis erstellen →Alle Klassen im Überblick: Tabelle mit kWh-Schwellwerten
Die folgende Tabelle zeigt die aktuell gültige Einteilung nach GEG Anlage 10. Die Schwellwerte beziehen sich auf den Endenergiekennwert in kWh pro Quadratmeter Gebäudenutzfläche und Jahr.
| Klasse | Endenergie kWh/(m²·a) | Typisches Gebäude |
|---|---|---|
| A+ | ≤ 30 | Passivhaus, KfW-40-Standard |
| A | > 30 bis ≤ 50 | Aktueller Neubau-Standard |
| B | > 50 bis ≤ 75 | Gut sanierter Bestand, guter Neubau |
| C | > 75 bis ≤ 100 | Neubau nach EnEV 2009 bis 2013, hochwertig saniert |
| D | > 100 bis ≤ 130 | Teilsaniertes Einfamilienhaus, älteres Baujahr |
| E | > 130 bis ≤ 160 | Gebäude ohne umfassende Sanierung, ca. Wärmeschutzverordnung 1982 |
| F | > 160 bis ≤ 200 | Ältere Gebäude mit schlechter Dämmung |
| G | > 200 bis ≤ 250 | Unsanierte Altbauten |
| H | > 250 | Komplett unsaniert, häufig Denkmäler |
Die Klassen A bis G decken also den Bereich von 30 bis 250 kWh/(m²·a) ab. Klasse H liegt darüber und betrifft die am wenigsten effizienten Gebäude im Bestand. Einen ausführlichen Überblick über alle Klassen inklusive H findest du im Artikel zu den Effizienzklassen A+ bis H.
Schnelle Orientierung nach Baujahr
Wenn du noch keinen Energieausweis hast, kannst du dein Gebäude grob einordnen:
- Vor 1977, unsaniert: wahrscheinlich Klasse F, G oder H
- 1980er bis 2000: häufig Klasse D oder E
- Nach 2010: in der Regel Klasse B oder C
- Neubau nach aktuellem GEG: Klasse A oder besser
Das sind Richtwerte. Die tatsächliche Klasse hängt von Dämmung, Heizung, Fenstern und vielen weiteren Faktoren ab.
Effizienzklasse und Heizkosten: Was die Klasse über dein Portemonnaie verrät
Die Effizienzklasse ist keine abstrakte Zahl. Sie sagt direkt etwas über deine laufenden Kosten.
Ein Einfamilienhaus mit 150 Quadratmetern in Klasse F verbraucht pro Jahr etwa 24.000 bis 30.000 kWh Heizenergie. Bei einem Gaspreis von 12 Cent pro Kilowattstunde ergibt das Heizkosten von rund 2.900 bis 3.600 Euro jährlich.
Dasselbe Haus in Klasse B (maximal 75 kWh/m²·a) käme dagegen auf grob 8.000 bis 11.000 kWh Heizenergie und damit auf Kosten um die 1.000 bis 1.300 Euro pro Jahr.
Schon ein Sprung um eine Klasse nach oben spart laut Branchenschätzungen bis zu zwei Euro pro Quadratmeter jährlich und steigert gleichzeitig den Gebäudewert.
Natürlich hängen die realen Kosten vom Energieträger, deinem Heizverhalten und dem Standort ab. Aber die Größenordnung macht klar: Die Effizienzklasse ist keine Nebensache.
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Verbrauchsausweis erstellen →Durchschnitt in Deutschland: Wo steht der Bestand?
Der durchschnittliche Energiekennwert in Deutschland lag 2024 laut McMakler bei 172,8 kWh/(m²·a). Das entspricht Effizienzklasse F, also dem unteren Drittel der Skala.
Die Verteilung im Bestand sieht so aus:
- 44 % aller Energieausweise entfallen auf die Klassen F, G und H
- 40 % liegen im Mittelfeld (C, D, E)
- Nur 16 % erreichen A+, A oder B
Die häufigste einzelne Klasse 2024 war H mit 20 %, gefolgt von D (16 %) und F (13 %). Von allen Häusern, die vor 1979 errichtet wurden, fallen 66 % in die schlechtesten Klassen F, G oder H.
Deutschland hat also beim Gebäudebestand erheblichen Nachholbedarf. Wer in den unteren Klassen liegt, ist in guter (oder eher: zahlreicher) Gesellschaft, aber die wirtschaftlichen und gesetzlichen Anreize zur Verbesserung steigen.
Effizienzklasse und Immobilienwert
Die Effizienzklasse A bis G hat direkten Einfluss auf den Preis, den Käufer bereit sind zu zahlen. Daten von ImmobilienScout24 zeigen deutliche Preisunterschiede:
- Klasse E kostet 13 % mehr pro Quadratmeter als Klasse H
- Klasse D liegt 20 % höher als H
- Klasse C bringt 35 % mehr als H
- Klasse A erzielt 49 % mehr als H
Gutachterausschüsse bestätigen den Trend: Gebäude der Klassen A bis B erzielen durchschnittlich 10 bis 15 % höhere Verkaufspreise als vergleichbare Objekte in Klasse D. Mehr dazu, wie sich die Effizienzklasse beim Verkauf auswirkt, findest du im Artikel Energieausweis als Verkaufsargument.
Diese Zahlen machen klar: Die Effizienzklasse ist kein Papiertiger. Sie bestimmt mit, wie attraktiv dein Angebot am Markt wahrgenommen wird.
Pflichtangabe in der Immobilienanzeige (§ 87 GEG)
Wer eine Wohnimmobilie zum Verkauf oder zur Vermietung inseriert, muss bestimmte Angaben aus dem Energieausweis schon in der Anzeige nennen. Das regelt § 87 GEG.
Folgende fünf Daten sind Pflicht:
- Art des Energieausweises (Verbrauchs- oder Bedarfsausweis)
- Endenergiekennwert in kWh/(m²·a)
- Wesentlicher Energieträger der Heizung
- Baujahr des Gebäudes
- Energieeffizienzklasse
Verantwortlich für die korrekte Angabe sind Verkäufer, Vermieter, Verpächter und ausdrücklich auch Immobilienmakler. Fehlende oder unvollständige Pflichtangaben sind eine Ordnungswidrigkeit nach § 108 GEG. Das Bußgeld kann bis zu 10.000 Euro betragen.
Das klingt streng, ist aber in der Praxis einfach zu erfüllen, wenn ein gültiger Energieausweis vorliegt. Einen detaillierten Überblick über alle Pflichtangaben in Immobilienanzeigen findest du in unserem separaten Ratgeber.
Du brauchst noch einen Energieausweis für dein Inserat? Auf der Preisseite von EnergieausweisApp siehst du die aktuellen Optionen.
Verbrauchsausweis vs. Bedarfsausweis: Dieselbe Klasse?
Ein Punkt, der viele überrascht: Für dasselbe Gebäude können Verbrauchsausweis und Bedarfsausweis zu unterschiedlichen Effizienzklassen kommen.
Der Verbrauchsausweis basiert auf dem tatsächlichen Heizenergieverbrauch aus 36 zusammenhängenden Monaten (Daten maximal 18 Monate alt, gemäß GEG § 82). Er bildet ab, wie viel Energie wirklich geflossen ist, beeinflusst durch das Heizverhalten der Bewohner.
Der Bedarfsausweis wird rechnerisch nach DIN V 18599 erstellt. Er modelliert den theoretischen Energiebedarf auf Basis der Gebäudehülle, der Anlagentechnik und standardisierter Nutzungsannahmen, unabhängig davon, wer dort wohnt.
Beide Methoden sind gesetzlich anerkannt, liefern aber nicht zwingend denselben Kennwert. Ein sparsam beheiztes Haus kann im Verbrauchsausweis besser abschneiden als im Bedarfsausweis, und umgekehrt.
Wann darfst du welchen Ausweis wählen?
Grundsätzlich besteht ein Wahlrecht zwischen beiden Ausweistypen. Es gibt aber Ausnahmen: Bei Wohngebäuden mit bis zu vier Wohneinheiten, die vor 1977 errichtet wurden, ist der Bedarfsausweis vorgeschrieben, es sei denn, das Gebäude wurde nachträglich mindestens auf den Stand der Wärmeschutzverordnung 1977 saniert oder es enthält fünf oder mehr Wohneinheiten. In diesen Fällen ist auch der Verbrauchsausweis zulässig.
Mehr zu den Regeln findest du im Artikel zur Wahlfreiheit bei Verbrauchsausweis und Bedarfsausweis.
In Diskussionen auf Reddit berichten Eigentümer immer wieder, dass sie von unterschiedlichen Anbietern verschiedene Kennwerte erhalten haben. Der Grund liegt oft genau hier: Ein Anbieter hat einen Verbrauchsausweis erstellt, der andere einen Bedarfsausweis. Wer die Klassen verschiedener Ausweise vergleicht, muss also immer den Ausweistyp mitbedenken.
Effizienzklasse bei Geräten vs. Gebäuden: Verwechslungsgefahr
Dass so viele Menschen nach “Effizienzklasse A bis G” suchen, hat auch mit der Geräteskala zu tun. Bei Haushaltsgeräten wie Waschmaschinen oder Kühlschränken reicht die aktuelle EU-Skala von A (effizient) bis G (wenig effizient). Die alten Klassen A+ bis A+++ bei Geräten laufen bis 2030 aus.
Bei Gebäuden gilt in Deutschland derzeit die Skala A+ bis H, also zwei Stufen mehr. Die Buchstaben sehen gleich aus, aber die Systeme sind nicht vergleichbar: Andere Messgröße, andere Grenzwerte, anderer Rechtsrahmen.
Diese Verwechslung wird sich in Zukunft etwas entschärfen, denn mit der neuen EU-Gebäuderichtlinie (EPBD) wird auch für Gebäude eine A-bis-G-Skala kommen, allerdings mit völlig anderen Schwellwerten als bei der Waschmaschine.
Neu ab 2026/2027: Die EU-weite A-bis-G-Skala (EPBD)
Die größte Änderung der letzten Jahre: Mit der EU-Gebäuderichtlinie 2024/1275 (Energy Performance of Buildings Directive, kurz EPBD) kommt eine EU-weit einheitliche Energieeffizienzskala von A bis G für Gebäude. Sie ersetzt das bisherige deutsche System von A+ bis H.
Die wichtigsten Eckpunkte:
- Klasse A wird künftig Nullemissionsgebäuden vorbehalten
- Klasse G bildet die unteren 15 % des nationalen Gebäudebestands ab
- Die konkreten kWh-Grenzwerte pro Klasse legt jedes EU-Mitgliedsland selbst fest, weil sich die Gebäudebestände erheblich unterscheiden
- Für private Wohngebäude gibt es keine individuelle Sanierungspflicht
- Bestehende Energieausweise bleiben bis zu ihrem regulären Ablauf (10 Jahre) gültig
Deutschland hat den ursprünglichen Umsetzungsstichtag (29. Mai 2026) nicht eingehalten. Das Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) wurde am 13. Mai 2026 vom Kabinett beschlossen, durchläuft aber noch das parlamentarische Verfahren. Das Inkrafttreten ist für November 2026 geplant.
Einen tiefergehenden Vergleich der alten und neuen Skala findest du im Artikel EU-Effizienzklassen A bis G vs. A+ bis H.
Was bedeutet das konkret? Wenn du heute einen Energieausweis erstellst, gilt die aktuelle Skala A+ bis H. Der Ausweis ist 10 Jahre gültig und muss nicht vorzeitig ausgetauscht werden. Die neuen EU-Klassen werden erst für Ausweise relevant, die nach Inkrafttreten des GModG ausgestellt werden. Du musst also nicht warten, sondern kannst jetzt handeln, wenn du einen Ausweis brauchst.
Wie findest du deine Effizienzklasse heraus?
Der einfachste Weg: Schau in deinen bestehenden Energieausweis. Die Effizienzklasse steht dort als Buchstabe, gut sichtbar auf der Farbskala.
Kein gültiger Ausweis vorhanden? Dann kannst du einen neuen online erstellen. Der Prozess dauert nur wenige Minuten, du brauchst keinen Vor-Ort-Termin. Bei EnergieausweisApp siehst du schon vor der Bezahlung eine kostenlose Vorschau deines Endenergiekennwerts und deiner Effizienzklasse. Jeder Ausweis wird anschließend von einem qualifizierten Ingenieur (Dipl.-Ing.) geprüft und unterschrieben, bevor er als PDF zugestellt wird.
Welche Daten du für die Erstellung brauchst, erklärt der Artikel Welche Angaben werden benötigt?
Kurz getestet: 3 Fragen
Häufige Fragen
Was bedeutet Effizienzklasse A bis G beim Haus?
Die Effizienzklasse ordnet ein Wohngebäude nach seinem Energieverbrauch oder Energiebedarf ein. A steht für sehr effizient (maximal 50 kWh/m²·a im aktuellen deutschen System), G für einen hohen Energiebedarf von 200 bis 250 kWh/m²·a. Je besser die Klasse, desto niedriger die Heizkosten. Die genauen Schwellwerte sind in Anlage 10 des GEG geregelt.
Welche Effizienzklasse ist gut für ein Haus?
Klasse A oder B gilt als gut. Gebäude in diesen Klassen verbrauchen maximal 75 kWh pro Quadratmeter und Jahr, was sich in niedrigen Heizkosten und einem höheren Marktwert niederschlägt. Im deutschen Durchschnitt erreichen allerdings nur 16 % aller Gebäude diese Klassen.
Muss die Effizienzklasse in der Immobilienanzeige stehen?
Ja. Nach § 87 GEG ist die Effizienzklasse eine von fünf Pflichtangaben in jeder Verkaufs- oder Vermietungsanzeige für Wohngebäude. Fehlende Angaben können mit bis zu 10.000 Euro Bußgeld geahndet werden. Verantwortlich sind Eigentümer und Makler gleichermaßen.
Ändert sich die Skala 2026/2027?
Ja. Die neue EU-Gebäuderichtlinie (EPBD) führt eine einheitliche Skala von A bis G ein, die das bisherige deutsche System A+ bis H ablöst. Deutschland plant die Umsetzung über das Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) voraussichtlich ab November 2026. Bestehende Ausweise bleiben bis zu ihrem Ablauf gültig.
Verbrauchsausweis oder Bedarfsausweis: Ergibt sich dieselbe Klasse?
Nicht unbedingt. Beide Methoden können für dasselbe Gebäude unterschiedliche Kennwerte und damit unterschiedliche Effizienzklassen liefern. Der Verbrauchsausweis basiert auf realen Verbrauchsdaten, der Bedarfsausweis auf einer rechnerischen Analyse. Beim Vergleich von Angeboten solltest du daher immer auf den Ausweistyp achten.
Kann ich die Effizienzklasse meines Hauses online sehen?
Ja. Bei EnergieausweisApp kannst du in wenigen Minuten deine Daten eingeben und erhältst eine kostenlose Vorschau deines Endenergiekennwerts und deiner Effizienzklasse, noch bevor du einen Ausweis bestellst. Der fertige Ausweis wird dann von einem Dipl.-Ing. geprüft und ist 10 Jahre gültig.
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